Elektroinstallateur/-in


Dieser Beruf wird seit dem 01.08.2003 durch den Elektroniker mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik ersetzt.

Ansprechpartner:  Herr Mikus
Bereichsleiter:  Herr Wrede (Elektrotechnik)


Was machen Elektroinstallateure/Elektroinstallateurinnen?
Für wen ist der Job geeignet?
Was ist besonders gut?
Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?
Kurzinfo

Was machen Elektroinstallateure/Elektroinstallateurinnen?
Damit der Strom aus der Steckdose kommt, müssen erst einmal Kabel verlegt, miteinander verbunden und ans Stromnetz angeschlossen werden. Darum kümmern sich Elektroinstallateure. Sie messen elektrische Größen und installieren Sicherungen. Sie schließen elektrische Anlagen, wie zum Beispiel Beleuchtungsanlagen, Blitzableiter oder Klimageräte an und nehmen sie in Betrieb. Wenn zu Hause die Lichter ausgehen, in der Bank die Alarmanlage oder im Krankenhaus die Notstromversorgung ausfällt, sind sie zur Stelle, suchen den Fehler und beheben ihn. Technisch sind sie immer auf dem neuesten Stand, denn im Elektrogewerbe werden ständig neue Bauelemente und Systeme entwickelt.

Elektroinstallateure ...

  • installieren und prüfen
  • Energieverteilungsanlagen, Melde- und Signalanlagen sowie Fernwirkanlagen, wie z.B. drahtlose Fernsteuerungsanlagen
  • Antennen- und Breitbandkommunikationsanlagen
  • Erdungs- und Blitzschutzanlagen
  • Mess-, Steuer- und Regelungsanlagen
  • elektrische Geräte
  • Beleuchtungsanlagen
  • Ersatzstromversorgungsanlagen
  • Kompensationsanlagen (sorgen für Verkleinerung der Ströme)
  • Anlagen der Prozessleittechnik
  • Be- und Verarbeitungsmaschinen und -anlagen
nehmen diese Anlagen in Betrieb und warten sie

Elektroinstallateure arbeiten für ...

  • Betriebe des Elektrohandwerks

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

Für wen ist der Job geeignet?

Bewerber sollten...

  • gute Kenntnisse in Mathematik und Physik haben
  • zuverlässig und verantwortungsbewusst arbeiten
  • räumliches Vorstellungsvermögen haben
  • gerne im Team arbeiten, aber auch selbständig Entscheidungen treffen können
  • schwindelfrei sein

Was ist besonders gut?

  • in Sachen Technik immer die Nase vorn zu haben
  • vielseitige Aufgaben zu bearbeiten
  • der häufige Kontakt zu verschiedenen Kunden

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Zugangsvoraussetzung
Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss, viele auch die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach dreieinhalb Jahren mit bestandener Gesellenprüfung.

Ausbildungsvergütung
Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich. Die jeweiligen Tarifpartner, also die Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, vereinbaren, wie viel Sie während und nach Ihrer Ausbildung verdienen. Sie können Ihnen genaue Auskünfte geben. Welcher Arbeitgeberverband bzw. welche Gewerkschaft für Ihren Ausbildungsberuf zuständig ist, erfahren Sie zum Beispiel bei Ihrer Handwerkskammer, der Innung, beim Berufsverband oder auch beim Arbeitsamt vor Ort.

Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?
Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht?s weiter, beispielsweise als Elektroinstallateurmeister. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Klar ist: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. als selbständiger Unternehmer haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z.B.

  • Leistungselektronik
  • Messtechnik
  • Telekommunikationstechnik

Unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
  • Elektroinstallateurmeister/-in
  • Kraftwerksmeister/-in Fachrichtung Elektronik/Leittechnik
  • Industriemeister/-in Fachrichtung Elektrotechnik

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule möglich, u.a.:

  • Dipl.-Ingenieur Elektrotechnik

Kurzinfo

Elektroinstallateure ...
... installieren und prüfen elektrische Anlagen und Geräte, nehmen sie in Betrieb und reparieren sie bei Bedarf

Besonders gut ist ...
... in Sachen Technik immer die Nase vorn und vielseitige Aufgaben zu bearbeiten

Bewerber/-innen sollten ...
... gute Kenntnisse in Mathe und Physik haben, zuverlässig und verantwortungsbewusst arbeiten, räumliches Vorstellungsvermögen haben, gerne im Team arbeiten, schwindelfrei sein

Dauer der Ausbildung?
3,5 Jahre

Wer bildet aus?
Betriebe des Elektrohandwerks

Verdienst während der Ausbildung und im Beruf?
Auskünfte dazu geben Kammer, Innung, Arbeitsamt, Berufsverband, Arbeitgeberverband und Gewerkschaft

Berufliche Aufstiegschancen?
z.B. Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis), Elektroinstallateurmeister/-in, Kraftwerksmeister/-in Fachrichtung Elektronik/Leittechnik, Industriemeister/-in Fachrichtung Elektrotechnik, Dipl.-Ingenieur Elektrotechnik

Die Inhalte dieses Berufsbildes beruhen auf Informationen des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.