Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe
Ansprechpartner:
Frau Opitz,
Herr Hemmer
Bereichsleiter: Herr Eckerle
Was machen Fachangestellte für Bäderbetriebe?
Für wen ist der Job geeignet?
Was ist besonders gut?
Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?
Kurzinfo
Informationsseiten zum Ausbildungsberuf in den Ausbildungsstätten in NRW.
Was machen Fachangestellte für Bäderbetriebe?
Im Sommer ist das Freibad zum Überlaufen voll. Alt und jung, Schwimmer und
Nicht-Schwimmer, Ängstliche und Übermütige ? es ist ganz schön was los.
Fachangestellte für Bäderbetriebe müssen aber gerade an diesen heißen
Sommertagen einen kühlen Kopf bewahren. Sie achten darauf, dass sich alle Badegäste
so verhalten, damit es weder im Wasser noch auf der Liegewiese zu Unfällen
kommt. Sie überprüfen täglich Qualität die Temperatur des Beckenwassers und und achten
darauf, dass alle technischen Anlagen einwandfrei funktionieren. Ihr
Arbeitsplatz ist natürlich nicht nur in Freibädern, sondern auch in Hallen-
und Strandbädern.
Fachangestellte für Bäderbetriebe ...
- beaufsichtigen den Badebetrieb
- betreuen Besucher von Hallen-, Frei- und Strandbädern sowie Saunabetrieben
- bringen Anfängern und Fortgeschrittenen Schwimmen, Tauchen und Springen bei
- beherrschen Erste Hilfe und Wiederbelebungsmaßnahmen
- messen z.B. Temperatur oder pH-Wert und achten auf die Wasserqualität
- kontrollieren und sichern den technischen Betriebsablauf, z.B. die
technischen Anlagen zur Badewasseraufbereitung
- pflegen und warten bäder- und freizeittechnische Einrichtungen, wie z.B.
Spielgeräte, Liegen
- führen Verwaltungsarbeiten, wie z.B. Schriftverkehr, einfache Buchungen,
Zahlungsverkehr durch Kassen
- wirken bei der Gestaltung von Freizeitprogrammen und Werbemaßnahmen
Fachangestellte für Bäderbetriebe arbeiten für ...
städtische und private
- Hallenbäder
- Frei- und Naturbäder
- Strandbäder
Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.
Für wen ist der Job geeignet?
Bewerber sollten ...
- hilfsbereit sein und gerne mit Menschen umgehen
- verantwortungsbewusst arbeiten
- körperlich fit sein
Was ist besonders gut?
- eine vielseitige Tätigkeit, bei der man mit unterschiedlichen Menschen zu
tun hat
- genau das Richtige für "Wasserratten"
- technische, naturwissenschaftliche und kommunikative Tätigkeit bewirken einen abwechslungreichen Arbeitsalltag
Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Zugangsvoraussetzung
Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn
vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber die Fachoberschulreife
(Mittlere Reife).
In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt.
Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener theoretischer und praktischer Abschlussprüfung.
Ausbildungsvergütung
Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und
Region sehr unterschiedlich. Die jeweiligen Tarifpartner, also die
Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, vereinbaren, wie viel man während und
nach der Ausbildung verdienen. Sie können Ihnen genaue Auskünfte geben.
Welche Gewerkschaft für Ihren Ausbildungsberuf zuständig ist, erfahren Sie zum
Beispiel bei der Industrie- und Handelskammer, beim Berufsverband, beim
Arbeitsamt vor Ort.
Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?
Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach
geht es weiter, beispielsweise als geprüfter Meister für Bäderbetriebe.
Klar ist: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im
Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben will, muss
flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden. Es gibt jede Menge Lehrgänge,
Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z.B.
- Schwimmbadtechnik
- Hygiene in Bädern
- Touristik
Unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind
verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:
- Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
- Geprüfte/r Meister/-in für Bäderbetriebe
- Saunameister/-in
Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule
(FH) möglich, u.a.:
Kurzinfo
Fachangestellte für Bäderbetriebe ...
... beaufsichtigen den Badebetrieb, kontrollieren und sichern den
technischen Betriebsablauf, z.B. die technischen Anlagen zur
Badewasseraufbereitung
Besonders gut ist ...
... dass es eine vielseitige Tätigkeit ist, bei der man mit
unterschiedlichen Menschen zu tun hat und dass es genau das Richtige für
"Wasserratten" ist
Bewerber/-innen sollten ...
... hilfsbereit sein und gerne mit Menschen umgehen, verantwortungsbewusst
arbeiten, körperlich fit sein
Wer bildet aus?
städtische und private Hallenbäder, Frei- und Naturbäder, Strandbäder
Dauer der Ausbildung
3 Jahre
Verdienst während der Ausbildung und im Beruf?
Auskünfte dazu geben Kammer, Berufsverband, Arbeitsamt und Gewerkschaft.
Berufliche Aufstiegschancen?
z.B.: Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis), geprüfte/-r
Meister/-in für Bäderbetriebe, Saunameister/-in, Dipl.-Ingenieur/-in
Die Inhalte dieses Berufsbildes beruhen auf Informationen des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.
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